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WG-Zimmer: Angebot & Nachfrage
Wie entwickeln sich Angebot und Nachfrage nach WG-Zimmern vor dem Semesterbeginn? Daten von 91ÊÓÆµ zeigen: In deutschen Hochschulstädten nimmt der Andrang auf WG-Zimmer regelmäßig bereits im Sommer deutlich zu. Besonders im August erhalten neu veröffentlichte Angebote wesentlich mehr Kontaktanfragen als noch im Juni.
91ÊÓÆµ analysiert anhand von Inseraten, schriftlichen Kontaktanfragen und veröffentlichten WG-Gesuchen, wie sich der WG-Zimmer-Markt in Deutschland entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich das verfügbare Angebot und die Nachfrage in den Monaten vor dem Wintersemester verä²Ô»å±ð°ù²Ô.
Auf dieser Seite bündeln wir die Entwicklung seit 2024, aktuelle Marktanalysen und regionale Auswertungen. Die Daten unterstützen Journalist:innen und Redaktionen bei Recherchen zum studentischen Wohnungsmarkt, zur WG-Suche und zur Wohnsituation in deutschen Hochschulstädten.
Angebot und Nachfrage vor dem Wintersemester
In jedem der drei untersuchten Jahre haben sich die schriftlichen Kontaktanfragen pro WG-Zimmer-Angebot zwischen Juni und August mindestens verdoppelt.
Das Angebot erreichte 2024, 2025 und 2026 bereits im Juli seinen Höchststand und ging im August wieder zurück.
Die stärkere Nachfrage trifft damit unmittelbar vor dem Wintersemester auf ein gegenüber dem Vormonat kleineres Angebot.
In Aachen, Göttingen, Heidelberg, Münster und Tübingen erhielten Angebote im August in allen drei Jahren mehr als dreimal so viele Kontaktanfragen wie im Juni.
Die Zahl der neu veröffentlichten WG-Gesuche stieg zwischen Juni und August ebenfalls in jedem untersuchten Jahr deutlich.
Presseanfragen & individuelle Datenauswertungen
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WG-Suche vor dem Wintersemester: Entwicklung seit 2024
Der saisonale Anstieg der Nachfrage zeigt sich in allen drei bislang untersuchten Jahren. Von Juni bis August 2024 erhöhten sich die schriftlichen Kontaktanfragen pro WG-Zimmer-Angebot um rund 121 Prozent. Im gleichen Zeitraum 2025 betrug der Anstieg rund 118 Prozent und 2026 rund 107 Prozent.
In allen drei Jahren nahm der Andrang auf einzelne WG-Zimmer von Juni bis August wesentlich stärker zu als die Zahl der neu veröffentlichten Angebote. Grundlage ist eine feste Gruppe von 26 deutschen Hochschulstädten mit ausreichend großer Datenbasis in allen drei Jahren.
Die Ergebnisse beschreiben den wiederkehrenden saisonalen Verlauf. Aus ihnen lässt sich nicht ableiten, dass die Nachfrage von Jahr zu Jahr kontinuierlich steigt. Sie zeigen jedoch, dass sich die Konkurrenz um WG-Zimmer vor dem Wintersemester regelmäßig innerhalb weniger Wochen verschärft.
Das Angebot erreicht seinen Höhepunkt früher als die Nachfrage
In allen drei untersuchten Jahren wurden im Juli die meisten neuen WG-Zimmer-Angebote veröffentlicht. Im August ging das Angebot gegenüber dem Vormonat wieder zurück: 2024 um rund 15 Prozent, 2025 um rund 16 Prozent und 2026 um rund 7 Prozent.
Die Nachfrage entwickelte sich in die entgegengesetzte Richtung. Die Kontaktanfragen pro Angebot stiegen von Juli bis August 2024 um rund 85 Prozent, 2025 um rund 80 Prozent und 2026 um rund 64 Prozent. Der stärkste Andrang setzte damit jeweils zu einem Zeitpunkt ein, an dem bereits wieder weniger neue Angebote auf den Markt kamen.
„Unsere Daten zeigen in drei aufeinanderfolgenden Jahren dasselbe Muster: Das Angebot an WG-Zimmern erreicht bereits im Juli seinen Höhepunkt, während die Nachfrage bis August weiter deutlich steigt. Für viele Studierende beginnt die schwierigste Phase der Wohnungssuche damit genau zu dem Zeitpunkt, an dem wieder weniger neue Zimmer veröffentlicht werden.“
Annegret Mülbaier, Presse & PR bei 91ÊÓÆµ
Große Unterschiede zwischen den Hochschulstädten
Wie stark die Nachfrage vor dem Wintersemester zunimmt, unterscheidet sich zwischen den einzelnen Hochschulstädten. Ein besonders deutlicher saisonaler Effekt zeigt sich in Aachen, Göttingen, Heidelberg, Münster und Tübingen: Dort erhielten WG-Zimmer-Angebote im August 2024, 2025 und 2026 jeweils mehr als dreimal so viele schriftliche Kontaktanfragen wie im Juni.
Welche Städte in einem Jahr besonders stark betroffen sind, kann sich jedoch verä²Ô»å±ð°ù²Ô. In unseren jährlichen Analysen betrachten wir deshalb neben der Entwicklung in den untersuchten Städten auch regionale Unterschiede, auffällige Hochschulstandorte und das jeweilige Verhältnis zwischen neuen Angeboten und Kontaktanfragen.
Für Redaktionen können wir auf Anfrage einzelne Städte und Regionen zusätzlich auswerten und die lokale Entwicklung von Angebot und Nachfrage einordnen.
WG-Gesuche als zusätzlicher Nachfrageindikator
Neben den Kontaktanfragen betrachten wir die Zahl neu veröffentlichter WG-Gesuche. Auch sie steigt vor dem Wintersemester deutlich. Zwischen Juni und August nahm ihre Zahl in den untersuchten Städten 2024 um rund 107 Prozent, 2025 um rund 88 Prozent und 2026 um rund 167 Prozent zu.
WG-Gesuche bilden die Nachfrage allerdings nicht vollständig ab, da nicht alle Suchenden selbst ein Gesuch veröffentlichen. Einige nutzen diese Möglichkeit gerade in besonders angespannten Phasen zusätzlich, um ihre Chancen bei der Wohnungssuche zu erhöhen. Als zentrale Nachfragekennzahl verwenden wir deshalb die schriftlichen Kontaktanfragen, die neu veröffentlichte Angebote innerhalb der ersten sieben Tage erhalten.
Wie 91ÊÓÆµ die Nachfrage nach WG-Zimmern misst
Die Nachfrage wird anhand neuer schriftlicher Kontaktanfragen gemessen, die über 91ÊÓÆµ an ein WG-Zimmer-Angebot gesendet werden. Damit Angebote unabhängig von ihrer späteren Laufzeit vergleichbar bleiben, berücksichtigen wir jeweils die ersten sieben Tage nach ihrer Veröffentlichung.
Mehrere Nachrichten innerhalb einer bereits bestehenden Unterhaltung werden nicht als jeweils neue Kontaktanfrage gezählt. Telefonische Kontaktaufnahmen und Kontakte außerhalb der Plattform können nicht erfasst werden. Die tatsächliche Zahl der Kontaktversuche kann daher höher liegen.
Häufige Fragen zu Angebot und Nachfrage bei WG-Zimmern
Das Angebot wird anhand neu veröffentlichter WG-Zimmer-Angebote betrachtet. Für die Nachfrage analysiert 91ÊÓÆµ vor allem die schriftlichen Kontaktanfragen, die neu veröffentlichte Angebote innerhalb der ersten sieben Tage erhalten. Zusätzlich kann die Zahl neu veröffentlichter WG-Gesuche als weiterer Nachfrageindikator herangezogen werden.
Gezählt werden neue schriftliche Kontaktanfragen, die über 91ÊÓÆµ an ein WG-Zimmer-Angebot gesendet werden. Mehrere Nachrichten innerhalb einer bereits bestehenden Unterhaltung werden nicht als jeweils neue Kontaktanfrage gezählt. Telefonische Kontakte und Kontaktaufnahmen außerhalb der Plattform können nicht erfasst werden.
Für die Angebotsentwicklung wird die Zahl der neu veröffentlichten WG-Zimmer-Angebote im jeweiligen Untersuchungszeitraum betrachtet. So lässt sich vergleichen, wie viele neue Zimmer in den einzelnen Monaten auf 91ÊÓÆµ angeboten werden.
Das einheitliche Sieben-Tage-Fenster macht Angebote unabhängig von ihrer späteren Laufzeit besser vergleichbar. Für jedes neu veröffentlichte WG-Zimmer wird damit derselbe Zeitraum nach Veröffentlichung betrachtet.
Je nach Fragestellung können wir individuelle Auswertungen beispielsweise für einzelne Städte, Regionen oder Zeiträume in Deutschland erstellen. Auch für Ö²õ³Ù±ð°ù°ù±ð¾±³¦³ó sind insbesondere Auswertungen zu Wien möglich. Schicken Sie uns dafür am besten Ihre konkrete Fragestellung, den gewünschten Zeitraum und Ihre Deadline an pr@wg-gesucht.de.
Benötigen Sie weitere Daten?
Weitere regionale Auswertungen und historische Vergleiche zu Angebot und Nachfrage stellen wir Redaktionen je nach Fragestellung gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns dafür an pr@wg-gesucht.de.
Methodik der Analyse
Für die Zeitreihe wurden die Monate Juni, Juli und August der Jahre 2024, 2025 und 2026 ausgewertet. Berücksichtigt wurden 26 deutsche Hochschulstädte, in denen in jedem dieser Monate mindestens 200 neue WG-Zimmer-Angebote auf 91ÊÓÆµ veröffentlicht wurden. Durch diese feste Städtegruppe lassen sich die Jahre miteinander vergleichen, ohne dass wechselnde Standorte das Ergebnis beeinflussen.
Um außergewöhnliche Masseneinspielungen einzelner Großanbieter nicht überproportional in die Auswertung einfließen zu lassen, wurden Accounts mit mehr als 200 neu veröffentlichten Angeboten innerhalb des jeweiligen dreimonatigen Untersuchungszeitraums nicht berücksichtigt.
Die zusammengefassten Durchschnittswerte wurden anhand der Zahl der jeweils berücksichtigten Angebote gewichtet. Städte mit einer größeren Zahl an WG-Zimmer-Angeboten fließen dadurch entsprechend stärker in das Gesamtergebnis ein.
Aktuelle Analysen zu Angebot und Nachfrage
In unseren jährlichen Marktanalysen untersuchen wir, wie sich die WG-Suche vor dem Wintersemester entwickelt und welche deutschen Hochschulstädte besonders betroffen sind.
Vor dem Wintersemester 2026/27 wird die Suche nach einem WG-Zimmer deutlich intensiver. In 26 untersuchten deutschen Hochschulstädten erhielt ein neu veröffentlichtes Angebot im August durchschnittlich 28,6 schriftliche Kontaktanfragen innerhalb der ersten sieben Tage. Im Juni waren es noch 13,8....
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